Landesjugendring Hamburg e.V.
Heft 2-2025, Rubrik Titelthema

Über Antifeminismus zur Volksgemeinschaft

Wie Antifeminismus als Scharnier zwischen extremer Rechter und der Mehrheitsgesellschaft funktioniert

Von Onna Buchholt (Bundesverband Mobile Beratung)

Es dauert weniger als neun Minuten, bis ein sechzehnjähriger Jugendlicher, der sich einen neuen TikTok oder YouTube-Account anlegt, mit antifeministischem Content konfrontiert wird, ohne danach gesucht zu haben.1 Die Urheber der anti-feministischen Inhalte sind divers und kommen aus unterschiedlichen Szenen, die in vielen Ländern Anhänger gefunden haben: »Neben den Pick-Up-Artists, der Online-Community der MGTOWs (›Men Going Their Own Way‹), […], sowie der NoFap-Bewegung, die einen radikalen Verzicht auf Pornografie und Masturbation […] propagiert, gehören vor allem die Incels zu den extremsten Erscheinungsformen dieser misogynen ›Mannosphäre‹«.2 Sie alle richten sich an ein männliches und tendenziell junges Zielpublikum, dem sie Orientierung in Zeiten sich liberalisierender Geschlechterverhältnisse bieten wollen. Bereits die Aufzählung der Netzwerke verdeutlicht die inhaltliche Bandbreite an Communities, die neben ihrer frauenfeindlichen Attitüde einen Entwurf von Männlichkeit teilen, die gegenüber feministischen Angriffen verteidigt und gestärkt werden müsste, um das »Überleben von Männern« zu sichern.3

Reaktionäre Weiblichkeit – TradWives
Auch aus weiblicher Perspektive wird auf Social Media-Plattformen das extrem rechte Opfernarrativ genährt, wonach übermächtige Feminist*innen eine Bedrohung darstellten – in diesem Fall aber für tradierte Vorstellungen von Geschlechterrollen und die Kleinfamilie. Diese Erzählung verfängt bei ganz unterschiedlichen Akteur*innen vom konservativ-religiösen Spektrum bis zur extremen Rechten.4 Der Antifeminismus kommt aber beispielsweise in Form des Phänomens »TradWives« in unschuldigem Gewand daher: Auf Accounts von TradWives inszenieren sich junge Frauen als glückliche Hausfrauen in ländlicher Idylle, die sich entsprechend einer vermeintlich natürlichen Geschlechterordnung einem starken männlichen Partner unterordnen.5 Wenngleich die Accounts in der Regel keine direkten politischen Botschaften vermitteln, sind die inhaltlichen Überschneidungen zu extrem rechter Ideologie offenkundig: In den Profilen werden – weiße! – Mutterschaft und die Kleinfamilie als Kernanliegen behandelt. Auch die extreme Rechte kämpft dafür, beide Begriffe wieder mit traditionellen Konzepten zu füllen.6 Um für derartige Geschlechter- und Familienverhältnisse zu werben, knüpfen die TradWives argumentativ an reale Problemlagen von Frauen in heutigen Gesellschaften an, die von den Mehrfachbelastungen durch Mutterschaft, Care-Arbeit, Lohnarbeit und Perfektionsansprüchen aufgerieben werden.7 Als Antwort auf diese Zumutungen bieten TradWives den Frauen einen vermeintlichen Ausweg durch Übernahme einer Lebensphilosophie an, die im Kern auf der Akzeptanz der tonangebenden Rolle der (Ehe-)Männer und der freiwilligen Aufgabe der geistigen Eigenständigkeit beruht – was dann angeblich zu Entlastung führen soll, da sie freiwillig erfolge (vgl. ebd. 199, 202).8

Während die Botschaften vieler TradWives also eine gewisse Naivität der Follower*innen voraussetzen, inszenieren sich offener agierende rechte Akteurinnen demgegenüber als Rebellinnen, die der vermeintlichen Bevormundung durch Feminist*innen ihre traditionelle Weiblichkeit kämpferisch entgegensetzen.9 Auch sie werben dafür, dass Frauen sich wieder ihrer traditionellen Rollenzuschreibungen als Mutter und Hausfrau zuwenden sollen.

Mobilisierung gegen CSD-Feste
Auf der Straße wurde Antifeminismus in den vergangenen zwei Jahren insbesondere anhand der Mobilisierungen rechter Gruppierungen gegen CSD-Feste sichtbar. Im Sommer 2024 mobilisierten neonazistische Jugendbewegungen, deren Anhänger*innen sich primär online über Social Media-Plattformen wie WhatsApp oder Instagram austauschen, hunderte von Gegendemonstrant*innen zu CSD-Veranstaltungen; primär in Ostdeutschland. Die Anzahl an Demonstrant*innen, die sich den CSDs entgegenstellten variierte dabei von 7 Personen in Ketzsch über 75 Personen in Plauen bis zu 700 in Bautzen. In insgesamt 27 deutschen Städten konnten Rechtsextreme Gegendemonstrationen organisieren und bedrohten in einigen Fällen die Besucher*innen der CSD-Demonstrationen oder griffen diese an.10 Überraschend an diesen Mobilisierungserfolgen war, dass die meisten Gruppierungen erst kurz vor den CSD-Festen öffentlich in Erscheinung traten und dennoch so viele Jugendliche auf die Straße bringen konnten (vgl. Kulturbüro Sachsen 2025, 12).11 Mit Blick auf das Geschlechterbild der extremen Rechten liegen die Mobilisierungsbemühungen gegen queere Veranstaltungen und Pride-Feste jedoch nahe, stellen diese doch die vermeintliche Natürlichkeit einer binären Geschlechterordnung, die nur auf den Kategorie-Zuschreibungen »Mann« und »Frau« beruht, am offensichtlichsten in Frage (vgl. Hartmann / Glaser 2024, 9).12 So wird ein auf tradierten Geschlechterrollen aufgebautes Gesellschaftsgefüge durch queere Lebensformen, die fluide Geschlechtskonstruktionen ermöglichen, stark bedroht: »Während die gesellschaftliche Erwartung an cis Frauen ein ›klassisch‹ weibliches Auftreten und die Festschreibung auf den privaten Raum und entsprechende Aufgaben wie Care- und Fürsorgearbeiten bedeutet, kommen queere Personen im antifeministischen Weltbild schlicht nicht vor, was eine Unsichtbarmachung bis hin zu Auslöschungsversuchen bedeutet.«13 Für demokratische und menschenrechtsorientierte Akteur*innen bedeutet das, dass Queerfeindlichkeit als Bestandteil antifeministischer Ideologie immer mitgedacht werden sollte.

Extrem rechte Bevölkerungspolitiken
Eine der inhaltlichen Klammern für die Angriffe extrem Rechter gegen CSD-Veranstaltungen, auf feministische Politik und ihre Vertreter*innen sowie queere und Transpersonen liegt darin begründet, dass all diese Akteur*innen einer Verwirklichung des rechten Gesellschaftsideals einer sogenannten Volksgemeinschaft entgegenstehen. Dabei ist der Begriff als Teil rechter Ideologie wortwörtlich zu verstehen – er verweist auf die Vorstellung einer national homogenen weißen Bevölkerung als Körper, der nur ein gewisses Maß an fremden Einflüssen tolerieren kann, ohne abzusterben.14 In dieser Logik gibt es viele Einflüsse, die die Volksgemeinschaft in ihrer Verwirklichung bedrohen: »Befürchtet wird das Aussterben des deutschen Volkes – verstanden als biologische Abstimmungsgemeinschaft – durch sinkende Geburtenraten, Schwangerschaftsabbrüche und Zuwanderung.«15 Neben Migration nach Deutschland werden damit auch alle Politikvorstellungen zum Feindbild der extremen Rechten, die eine Gleichstellung der Geschlechter zum Ziel haben und Frauen nicht auf ihre Funktion als Gebärende und Mütter festschreiben. In rechtsextremen Weltbildern wird der Geburtenrückgang entsprechend gar als »demografische Apokalypse«16 gerahmt. Um diese abzuwenden, fordern rechtsextreme Parteien wie der III. Weg eine Bevölkerungspolitik, in der kinderreiche Familien gefördert werden.17 Die Realisierung einer homogenen »Volksgemeinschaft« aus kinderreichen Kleinfamilien bedarf aber auch Männer und Frauen, die ihre als naturgegebenen Geschlechterrollen widerspruchsfrei ausüben.18 Und diesbezüglich stellen extrem Rechte nicht nur Forderungen an Frauen, sondern attestieren insbesondere auch »echter« Männlichkeit eine ausgeprägte Schwäche, die es zu überwinden gelte.19

Bedrohte Männlichkeit
Für die extreme Rechte ist es wichtig, sich immer wieder als Opfer darzustellen. Nach dieser Ideologie seien Männer und Männlichkeit heute die primären Leidtragenden und Verlierer geschlechtergerechter Politiken, obwohl sie faktisch nach wie vor in der Vormachtstellung sind.20 Extrem Rechte machen die Wiedererlangung männlicher Stärke zu ihrem Kernanliegen und nutzen das Thema, um neue Anhänger*innen zu finden: »Das diesen konstitutiv bestimmende, regelmäßig mit Weiblichkeitsabwehr und Frauenhass einhergehende Programm einer Re-Souveränisierung des Mannes ist die zentrale Anschlussstelle für eine erfolgreiche rechte Politisierung zutiefst verunsicherter Männer.«21 Es ist dieses Verständnis von Männlichkeit, die bedroht werde und Widerstand hervorbringen müsse, das die Tausenden von Accounts und Influencer auf Social Media und in der Manosphere antreibt. Und es ist zugleich der verbindende ideologische Kern zwischen Rechtsextremismus und Antifeminismus, der beide in Frontstellung zu Feminismus, Gender Mainstreaming und Gleichstellungspolitik bringt.22 Die realen Krisenerfahrungen in ökonomisch herausfordernden Zeiten werden in diesem Sinne durch Schuldzuweisungen an Feminist*innen bewältigt23 und in extrem rechten Kontexten durch alternative Weltdeutungsmuster beantwortet. Dabei ist zu bedenken, dass nicht alle antifeministischen Akteur*innen der extremen Rechten zuzuordnen sind, während die extreme Rechte jedoch immer antifeministisch ist.24 Weil es in der Mehrheitsgesellschaft hohe Zustimmungswerte zu Sexismus und Antifeminismus gibt25, sind antifeministische Kampagnen auf Social Media und darüber hinaus für demokratische Gesellschaften brandgefährlich. Sie können das Einfallstor sein, über das insbesondere junge Menschen ihren Einstieg in extrem rechte Weltbilder finden.

Antifeminismus als Brückenideologie
Antifeminismus vereint also verschiedene Ideologien der Ungleichheit wie Sexismus, Queer- und Transfeindlichkeit, die sich zu einer antifeministischen Ideologie verbinden.26 Entsprechend sind auch antifeministische Akteur*innen heterogen und streben bisweilen nach göttlicher Ordnung, der Realisierung der Volksgemeinschaft oder der Verbreitung eines essentialistischen Biologie-Verständnisses mit binärer Geschlechterordnung. Vereint werden sie durch die geteilte Ablehnung einer liberalen Geschlechterpolitik und Gender-sensibler Maßnahmen.27 Als »wichtige Facette eines antimodernen Weltbilds«28 ist Antifeminismus aber auch eng mit Antisemitismus29 verbunden. Die Vorstellung antifeministischer Akteur*innen, wonach ein als machtvoll verstandener Feminismus im Hintergrund die Geschlechterverhältnisse manipuliere30, bietet deutliche Anknüpfungspunkte zu Verschwörungserzählungen. Wenn also feministische Politik als Verschwörung mächtiger Eliten interpretiert wird, dann ist der Schritt zu einem antisemitischen Welterklärungsmodell nicht mehr weit.31 Die Verbindung von Antifeminismus und Antisemitismus zeigt sich beispielsweise in Verlautbarungen der extrem rechten Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) »[…] in der flexiblen Anwendung von Stereotypen, die vom traditionell antisemitischen Objekt losgelöst werden und quasi frei umherschweifend sich an anderen Objekten festmachen – hier an den Feministinnen und Gender-Theoretiker*innen. Ihnen wird vieles von dem unterstellt, was traditionell im Antisemitismus die Juden:Jüd*innen traf: Wurzellosigkeit, Mobilität, Zersetzung, Unauthentizität und Verschwörung«.32 Es zeigt sich also, dass antifeministische neben antisemitischen Narrativen als Antriebskraft radikaler Ideologien nicht unterschätzt werden sollten (vgl. Miller-Idriss 2025).33

Einem sechzehnjährigen männlichen Jugendlichen, der sich einen neuen TikTok oder YouTube-Account anlegt, werden – wie eingangs beschrieben – nach weniger als neun Minuten antifeministische Inhalte angezeigt. Nach zwei bis drei Stunden ist es bereits rechtsextrem unterfütterter Content zu männlicher Überlegenheit (vgl. Snyder 2025).34Antifeminismus kann als aktuell wichtigstes Einfallstor als Triebkraft und Verstärker von Rechtsextremismus gelesen werden.35 Ihm sollte daher überall begegnet werden, wo er auftritt.


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Endnoten

1 Snyder, Rachel Louise (2025): We underestimate the manosphere at our peril, in: New York Times, 28.3.2025, Online verfügbar: www.nytimes.com/2025/03/28/opinion/manosphere-online-boys-parents.html [4.4.2025].

2 Pohl, Rolf (2025): Der Traum von der völkisch-patriarchalen Idylle. Antifeminismus und Rechtsextremismus als Schiefheilung der bedrohten Männlichkeit, in: Niendorf, Johanna / Kalkstein, Fiona et alii (Hrsg.): Antifeminismus und Provinzialität. Zur autoritären Abwehr von Emanzipation, Bielefeld, S. 108.

3 Korte, Merle: Digitaler Hass und Demokratiegefährdung: Über Mysogynie und Antifeminismus sowie Anschlussstellen zur extremen Rechten am Beispiel der Gruppierung Men Going Their Own Way (MGTOW), in: Drücker, Ansgar / Seng, Sebastian / Winterscheidt, Lea (Hrsg.): Antifeminismus in der Migrationsgesellschaft, Düsseldorf, S. 27.

4 Jugenheimer, Alina / Sander, Nina (2023): Antifeminismus als ein tragendes Element extrem rechter Ideologien im Online-Kontext, in: Drücker, Ansgar / Seng, Sebastian / Winterscheidt, Lea (Hrsg.): Antifeminismus in der Migrationsgesellschaft, Düsseldorf, S. 23.

5 Rösch, Viktoria (2025): TradWives. Antifeminismus und die Ikonisierung von Provinzialität in den sozialen Medien, in: Niendorf, Johanna / Kalkstein, Fiona et alii (Hrsg.): Antifeminismus und Provinzialität. Zur autoritären Abwehr von Emanzipation, Bielefeld, S. 198.

6 Vgl. ebd. S. 199

7 Vgl. ebd. S. 197

8 Vgl. ebd. S. 199 u. 202

9 Lang, Juliane (2023): Antifeminismus in Narrativen und Deutungsangeboten der extremen Rechten, in: Drücker, Ansgar / Seng, Sebastian / Winterscheidt, Lea (Hrsg.): Antifeminismus in der Migrationsgesellschaft, Düsseldorf, S. 57.

10 Vgl. Mellea, Jessa / Düker, Joe (2024): Eine neue Generation von Neonazis: Mobilisierungen gegen CSD-Veranstaltungen im Jahr 2024 durch rechtsextreme Jugendgruppen im Internet, CeMAS Research-Paper, Online verfügbar: https://cemas.io/publikationen/neue-generation-neonazis-mobilisierung-gegen-csd-veranstaltungen/cemas_-_2024-11_-_research_paper_-_neue_generation_neonazis.pdf, S. 3-5 [22.9.2025].

11 Vgl. Kulturbüro Sachsen e.V. (2025): Sachsen rechts unten 2025, Dresden, S. 12.

12 Vgl. Hartmann, Ans / Glaser, Enrico (2024): »Unser Feind das Regenbogenimperium« – Wie sich Antifeminismus, Queerfeindlichkeit und Verschwörungserzählungen verbinden, in: Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen (Hrsg.): Angst um die Vormachtstellung. Eine Broschüre des Landes-Demokratiezentrums Niedersachsen zum Thema Antifeminismus und Queerfeindlichkeit, Hannover, S. 9.

13 Zit. Blum, Rebekka (2023): Nicht nur eine Gegenbewegung – Grundlegende Überlegungen zu eine, differenzierten Verständnis von Antifeminismus, in: Drücker, Ansgar / Seng, Sebastian / Winterscheidt, Lea (Hrsgs.): Antifeminismus in der Migrationsgesellschaft, Düsseldorf, S. 20.

14 Vgl. Botsch, Gideon / Kopke, Christop (2018): Der »Volkstod«. Zur Kontinuität einer extrem rechten Paranoia, in: Lang, Juliane / Peters, Ulrich (Hrsg.): Antifeminismus in Bewegung. Aktuelle Debatten um Geschlecht und Sexuelle Vielfalt, Hamburg, S. 64. 

15 Zit. Ebenda, S. 64

16 Zit. Pohl (2025; Fn. 2), S. 99

17 Vgl. Botsch / Kopke (2018; Fn. 14), 63f.

18 Vgl. Hasselbusch, Linda / Lochau, Lea / Glaser, Enrico (2024): Geschlecht und Rechtsextremismus – eine Einführung, in: Amadeo Antonio Stiftung. Fachstelle Gender, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus: (R)echte Männer und Frauen. Analysen zu Geschlecht und Rechtsextremismus, Berlin, S. 2.

19 Vgl. Glaser, Enrico (2024): »Echte Männer sind rechts (…). Dann klappt's auch mit der Freundin«, in: Amadeo Antonio Stiftung. Fachstelle Gender, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus: (R)echte Männer und Frauen. Analysen zu Geschlecht und Rechtsextremismus, Berlin, S. 36f.

20 Vgl. Kulturbüro Sachsen e.V. (2025, Fn. 11) S. 20.

21 Zit. Pohl (2025; Fn. 2), S. 102

22 Vgl. Ebenda, S. 101

23 Vgl. Blum, Rebekka (2019): Angst um die Vormachtstellung. Zum Begriff und zur Geschichte des deutschen Antifeminismus, Hamburg, S. 104.

24 Vgl. Jugenheimer / Sander (2023; Fn. 4), S. 25.

25 Vgl. Decker, Oliver / Kiess, Johannes / Heller, Ayline / Schuler, Julia & Brämer, Elmar (2022): Die Leipziger Autoritarismus Studie 2022: Methode, Ergenbnisse und Langzeitverlauf. In: Decker, Oliver / Kiess, Johannes / Heller, Ayline / Brähler, Elmar (Hrsg.): Autoritäre Dynamiken in unsicheren Zeiten, Gießen, S. 72f. 

26 Vgl. Blum (2023; Fn. 13), S. 19.

27 Vgl. Lang, Juliane (2023): Antifeminismus in Narrativen und Deutungsangeboten der extremen Rechten, in: Drücker, Ansgar / Seng, Sebastian / Winterscheidt, Lea (Hrsg.): Antifeminismus in der Migrationsgesellschaft, Düsseldorf, S. 18.

28 Zit. Decker et alii. (2022; Fn. 25), S. 72.

29 Fedders, Jonas (2018): Die Rockefellers und Rothschilds haben den Feminismus erfunden. Einige Anmerkungen zum Verhältnis von Antifeminismus und Antisemitismus, in: Lang, Juliane / Peters, Ulrich (Hrsg.): Antifeminismus in Bewegung. Aktuelle Debatten um Geschlecht und Sexuelle Vielfalt, Hamburg, S. 215.

30 Vgl. Lang, Juliane / Peters, Ulrich (2018): Antifeminismus in Bewegung – Aktuelle Debatten um Geschlecht und sexuelle Vielfalt, Hamburg, S. 14.

31 Fedders (2018; Fn. 29), S. 223.

32 Zit. Stögner, Karin (2025): Provinzialität und Modernität in Antisemitismus und Antifeminismus. Überlegungen zur Authoritarian Personality heute, in: Niendorf, Johanna / Kalkstein, Fiona et alii (Hrsg.): Antifeminismus und Provinzialität. Zur autoritären Abwehr von Emanzipation, Bielefeld, S. 50.

33 Vgl. Miller-Idriss, Cynthia (2025): Man Up. The New Misogyny & The Rise of Violent Extremism, Princeton.

34 Vgl. Snyder (2025; Fn. 1)

35 Vgl. Pohl (2025; Fn. 2), S. 109