Politisches und Rechtliches

Landesjugendring Hamburg e.V.

Gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht

Der Landesjugendring Hamburg schließt sich der Position des Deutschen Bundesjugendrings an und spricht sich klar gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht oder anderer verpflichtender Dienste aus. Jugendverbandsarbeit und Militarisierung passen nicht zusammen: Wir stehen für freiwilliges Engagement, Mitbestimmung und selbstbestimmtes Lernen – militärische Strukturen beruhen auf Zwang, Hierarchie und Gehorsam. Statt Zwang, ausufernder und geschmackloser Werbung sowie monetären Anreizstrukturen für den Dienst an der Waffe, muss der Fokus auf den Ausbau und die Sanierung der zivilen sozialen Infrastruktur, des Bildungswesens und des Gesundheitssystems gelegt werden. Entscheidend für die Gestaltung des zivilen Lebens ist das ehrenamtliche Engagement junger Menschen. Der Landesjugendring Hamburg unterstützt Initiativen gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Wir fordern:

• Investitionen in Jugend, Bildung, Gesundheit und Soziales statt in Aufrüstung!

• den Ausbau der Förderung der Jugendverbandsarbeit (im Sinne der Präambel der Satzung des Landesjugendring Hamburg e.V.) statt der Bundeswehr. 

• Stopp der Militarisierung in Schulen und Jugendeinrichtungen. Für ein Werbeverbot der Bundeswehr!

• Freiwilligendienste müssen sichtbar, erreichbar und auskömmlich finanziert sein.

• Keine Reaktivierung der Wehrpflicht. Weder offen noch verdeckt!


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Einstimmig beschlossen auf der LJR-Vollversammlung am 20. November 2025 | Die Position als PDF