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Alternative Stadtrundfahrten

Medizin und Euthanasie

Medizinverbrechen im Nationalsozialismus

Reklameplakat für die Zeitschrift "Neues Volk"

Der Begriff »Volksgemeinschaft« war für die Nationalsozialisten von großer Bedeutung, galt jedoch nicht für alle. Menschen, die nach Ansicht der Nazis nicht in die Gemeinschaft passten, wurden ausgeschlossen, kriminalisiert und getötet.
Bereits 1933 wurde das »Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses« erlassen. Bei bestimmten Krankheiten, wie z.B. Epilepsie, erblicher Blindheit und Taubheit oder schwerem Alkoholismus, konnten Menschen gegen ihren Willen sterilisiert werden. Ein weiterer Schritt war der Befehl, so genanntes »lebensunwertes Leben« im Rahmen der Euthanasie zu vernichten.